Von nix kommt viel. Aber nur Unkraut.

Machen Sie sich keine Illusionen, besser gesagt: Lassen Sie sich keine machen. Vom Nixtun kommt nix: Der einzige Wunschgarten, der so entsteht, ist einer voller „Unkraut“. Hier gibt’s Löwenzahn, die Gemeine Waldrebe, die Kermesbeere, die Vogelmiere und noch mehr, das sich dem Klima ideal angepasst hat und keinerlei Pflege bedarf. So ein Garten ist schön. Schön wild. Wer was anderes will, muss was tun – je nach Wunschgarten, mehr oder weniger.

Denn natürlich verhindert Mulchen den Unkrautwuchs, aber dazu muss man erst mal mulchen. Und woher nimmt man das Mulchmaterial? Kauft man es? Nimmt man Rasenschnitt? Also ab ins nächste Gartencenter oder an den Rasenmäher. Und so weiter und so fort und schon ist ein Nachmittag vorbei. Oder mehr. Und wieder nix mit Faulsein.

Ich find’s übrigens schön, was zu tun. Etwas entstehen zu lassen. Garteln ist herrlich produktiv – man tut was und kriegt ein Ergebnis – sofort oder bald, jedenfalls in absehbarer Zeit. Und faul sein ist doch viel schöner, wenn man vorher was getan hat.

In unserm Garten gab’s einiges zu tun – vor allem gegen Unkraut.

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