Ab in den Häcksler!

Bei einem Garten mit viel Altholz-Bestand fällt auch viel Totholz an. Dementsprechend braucht man eine Totholzecke. Dementsprechend ist ein Häcksler ganz furchtbar praktisch. Zur Verarbeitung des Holzes genauso wie zur Aggressionsbewältigung – nach 2 Stunden Holz zerkleinern, sind oft auch Sorgen verpufft.

So überfüllt sah unsere Totholzecke nach dem Hainbuchenschnitt vor ein paar Wochen aus.

So überfüllt sah unsere Totholzecke nach dem Hainbuchenschnitt vor ein paar Wochen aus.

Natürlich kann man daumendicke Ästchen auch gleich auf den Kompost schmeißen. Aber beim Schnitt von zehn 4-Meter-hohen Hainbuchen fällt für diese Lösung einfach zuviel Holz gleichzeitig an. Vor allem, neben den daumendicken Zweigen, auch unterarmstarke – da muss der Häcksler ran. Abgesehen davon macht sich herrlicher Popcorn-ähnlicher Duft beim Kurz- und Kleinmachen von Holz breit. Ein besonders intensives Aroma verströmen Holler-Zweige, hab ich festgestellt.

So fein macht's der Häcksler.

So fein macht’s der Häcksler.

Ganz wichtig beim Häckseln – Augenschutz! Auch wenn’s lästig ist und auch wenn’s unter so einer Schutzbrille so fruchtbar heiß ist und auch wenn die Sicht nicht so klar ist – neben Handschuhen ist das einfach ein Schutz-Muss. Nur so kann man mit allen Sinnen das Häcksler-Endprodukt genießen: Schönes Kompostmaterial oder aber etwas, um die Beete abzudecken – also um zu mulchen.

Unser Häcksler hat über Umwege zu uns gefunden und gut war's.

Unser Häcksler war ein Geschenk – ein fantastisches muss ich sagen.

Einige Stunden später ist der Totholzhaufen ordentlich geschrumpft, aber nicht leer – das ist er nie und soll er auch nicht sein. Hier lagern immer Äste, die zu dick zum Häckseln sind und in und unter denen hoffentlich der ein oder andere Nützling ein Zuhause gefunden hat.

Bereit für Nachschub – der sich in unserem Garten immer finden lässt.

Wieder Platz für Nachschub – der in unserem Garten sicher nicht lange auf sich warten lässt.

 

Eine Antwort zu “Ab in den Häcksler!

  1. Ein Häcksler ist auf jeden Fall praktisch und ich bin auch froh, einen zu haben. Das mit angenehmen Düften kann ich bestätigen, denn auch bei Thuja oder Buchsbaum macht sich ein toller Geruch breit, der an ätherische Öle erinnert. Ich bin auch gerade mit dem Heckenschnitt fertig geworden und ohne Häcksler hätte ich bei der Menge ein großes Problem. Jetzt kann ich das Meiste zum Mulchen verwenden und den Rest kann ich ganz leicht im Auto transportieren und beim Reststoffhof bei den Grünabfällen entsorgen. Ansonsten hätte ich bei den sperrigen Ästen mehrmals mit dem Anhänger fahren müssen.

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