Duftwicken-Tipis

So, nun wird’s ernst: Die Duftwicken kommen raus in den Garten und mittenrein in ein Tipi, auf dem sie hochranken können.

Schritt 1:
Die Duftwicken-Minipflänzchen, die ich selbst gezogen habe, werden in ihren Aussaattöpfchen bis über den Topfrand unter Wasser getaucht, bis es nicht mehr blubbert. Dann wird das Aussaattöpfchen so weit wie möglich entfernt. Auch wenn sie da durch wurzeln können, so müssen sie es doch nicht.

Zumindest den Rand der Aussaattöpfchen sollte man entfernen, damit er den Pflanzen nicht das Wasser absaugt.

Zumindest den Rand der Aussaattöpfchen sollte man entfernen, damit er den Pflanzen nicht das Wasser absaugt.

Schritt 2:
Den Boden gut vorbereiten. Nachdem die Duftwicken bei mir quasi mitten in der Unkrautwiese stehen bzw. direkt neben riesigen Hainbuchen, an denen sie hochranken sollen, hab ich ein ordentliches Loch ausgehoben – ca. eine Schaufelbreit breit und eine Schaufellänge tief. Das meiste Material, das darin war – also Unkraut, Unkrautwurzeln und verdichtete Erde – hab ich entfernt. Den Erdboden dann noch mal mit der Harke ordentlich gelockert und da rein kam dann frische Erde und eine ordentliche Portion Quarzsand. So sollten die Pflänzchen genügend Platz und gute Voraussetzungen haben, um zu überleben.

Auch wichtig: Ein Platz an der Sonne.

Auch wichtig: Ein Platz an der Sonne.

Schritt 3:
Nachdem die zwei Duftwicken im Beet sind – Duftwicken-Spezialistin Sarah Raven sagt, dass zwei gut sind – kommt das Tipi drüber, auf dem sie hochranken sollen. Die Duftwicken sollen in der „Zeltmitte“ sitzen. Das Zelt macht man z.B. aus Weiden- oder Haselruten. Nachdem wir vor zwei Wochen Hainbuchen geschnitten haben, ist es bei mir … richtig, Hainbuchen-Geäst.

Schritt 4:
Damit die Dufwicken den Weg zu ihrem Rankgerüst finden, führe ich sie an der Leine. Dazu habe ich eine Spagatschlinge am Pflanzenfuß befestigt.

Die Schlingen habe ich mit Mini-Astgabeln in der Erde verankert.

Die Schlingen habe ich mit Mini-Astgabeln in der Erde verankert.

Eine Mini-Astgabel einer Hainbuche. Zwei Stück und schon hält die Schlinge am Boden.

Das ist so eine Mini-Astgabel einer Hainbuche. Einfach ein Stück eines schmalen Zweigerls.

Den Spagat hab ich zärtlich um das Pflänzchen gewickelt und dann ordentlich am Rankgerüst festgeschnürt.

So sollte das Junfpflänzchen seinen Weg finden.

So sollte das Jungpflänzchen seinen Weg finden.

FERTIG!

Mein Tipi ist ein besonders schöner Hainbuchen-Ast, den ich mir schon letztes Jahr aufgehoben hab. Neben die Duftwicke hab ich wahnsinnigerweise noch eine Artischocke gesetzt – in meiner Vorstellung mächte sich das gut. Mal schauen, wie's wirklich wird.

Mein Tipi ist ein Hainbuchen-Ast, den ich mir schon letztes Jahr aufgehoben hab – wofür wusste ich da noch nicht, ich mochte ihn einfach. Neben die Duftwicke hab ich dann wahnsinnigerweise noch eine Artischocke gesetzt – in meiner Vorstellung mächte sich das gut. Mal schauen, wie’s wirklich wird.

Nochmal fertig!

Das 2. Duftwicken-Paar kommt direkt neben die Hainbuche und soll sich dort hochranken. Dafür gibt's natürlich auch eine Rankhilfe.

Das 2. Duftwicken-Paar kommt direkt neben die Hainbuche und soll sich dort hochranken. Dafür gibt’s natürlich auch eine Rankhilfe.

 

Und noch mal fertig!

So. Das 3. Duftwicken-Paar kommt neben die "Terrassen-Hainbuche"

Um die Rankhilfe gut im Boden zu befestigen, greife ich zu Gummihammer und Stemmeisen. Damit löchere ich vor und stecke dann die Rankhilfe-Füße hinein.

Eine Antwort zu “Duftwicken-Tipis

  1. Pingback: Die Duftwicken, sie ranken sich. | Die Gartenanfängerin.·

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