Ein Rankgerüst für Paradeiser.

Ich liebe Paradeiser. Die frisch aus dem Garten haben diesen Namen – Paradiesfrüchte – auch wirklich verdient. Was man im Supermarkt kauft, kann man gerne Tomaten taufen, doch zuhause werden Paradeiser geerntet.

Große, kleine, runde, ovale, glatte und gefurchte – nur rot müssen sie bei mir bitte sein. Lila geht noch, aber die gelben, die mag ich einfach nicht, weder geschmack- noch farblich.

Jedenfalls, wie sehr ich mich auch um meine Lieblingsfrüchte kümmere, zum Ende des Sommers hin, ist es doch immer wieder dasselbe Bild: Die Stauden sind riesig geworden, entwachsen ihren Spiralstäben und fallen mir fast auseinander. Da hat’s mal wieder ein – oder gleich zwei, drei, vier – Wassertriebe geschafft, sich vor mir zu verstecken und bis ich die entdecke, fruchten sie schon und dann bring ich’s nicht mehr übers Herz, sie abzuschneiden. Mit Schnur versuche ich, den Stauden Einhalt zu gebieten, sie wieder in die richtigen Bahnen zu lenken, doch dann kommt ein raues Lüfterl oder ein Sommergewitter und alles bricht erst recht auseinander. Das geht so, seit ich Paradeiser pflanze. Nachdem ich das schon seit Wohnungszeiten am Balkon mache, sind das einige Jährchen.

Nun denn, ich habe beschlossen trotzdem schlauer zu werden. Wenn ich es nicht schaffe, sie in Schach zu halten, dann kann das vielleicht ein Rankgerüst tun: Sollen die Wassertriebe ruhig und vor mir davon sprießen, ich geb ihnen was zum Anhalten.

Diesen wunderbaren Tisch ohne Platte haben wir in einer schnellen halben Stunde zusammengepfuscht. Und dieses Wort ist hier wirklich angebracht.

Diesen wunderbaren Tisch ohne Platte haben wir in einer schnellen halben Stunde zusammengepfuscht. Und dieses Wort ist hier wirklich angebracht.

Doch für die Paradeiser wird dieser Pfusch reichen. Das Meisterwerk besteht aus ein paar Dachlatten. Die lange Seite des Rahmens entspricht der Querlänge des Beets, die kurze Seite dem Raum, den eine Paradeiserstaude einnimmt – da hab ich mal großzügige 80 cm angenommen. Die Beine sind 1,40 und wirken viel zu hoch. Wenn man allerdings 30 cm davon versenkt, sollte das passen. Mit einer Höhe von 1m 10 cm fängt das Gerüst die Stauden dann auf, wenn’s kritisch wird. Sollte es doch zu hoch sein, kann ich noch immer kürzen – und das ist immer besser, als wenn sie zu kurz wären. Anstückeln wäre echt blöd.

Der Rahmen ist mit ein paar Winkeln schnell zusammengeschustert, die Beine werden auch einfach angeschraubt.

Noch unversenkt steht es im Beet und gibt ein lustiges Bild. Naja, in ein paar Monaten hab ich hoffentlich auch gut lachen damit.

Noch unversenkt steht es im Beet und gibt ein lustiges Bild. Naja, in ein paar Monaten hab ich hoffentlich auch noch gut lachen damit.

2 bis 3 Stauden sollen darin Platz und Halt finden.

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