Der richtige Sand für den Rasenanbau ist Quarz.

Mein Rasen im Vorgarten ist nicht so gewachsen, wie er sollte. Und ja, ich hab ihn brav und täglich gegossen. Und schau an, das war das Problem. Durch den Gießstrahl sind die  Samen nämlich zu Häufchen zusammengeflossen und nun haben wir Grasinseln. Meine „wilder Schwager“ hat mir nun den Tipp gegeben, den Samen mit Sand vermischt auszubringen. Das wollte ich ursprünglich sowieso machen, hatte aber keinen Sand zuhause. Zum Glück! Denn ich hätte den falschen Sand genommen. Das darf nämlich nicht irgendeiner sein und schon gar kein Spielsand, der hat nämlich keinen Nullanteil. Jupp, da hab ich ihn dann mal blöd angeschaut, weil ich keinen Schimmer hatte. Nullanteil!? Aber das macht er manchmal gern: Sachen sagen, die nur er versteht, damit man weiß, wie viel er und wie wenig man selbst weiß. Diese „Wissensangabe“ hält sich aber in Grenzen, ein wandelndes Lexikon ist zudem sehr praktisch und prinzipiell ist er ein netter Kerl.

So, zurück zum Nullanteil: Mit Nullanteil heißt, dass bei der Mischungsangabe vorne ein Nuller ist – 0/X – dass er also ordentlich staubt und – Achtung! Wichtig! – nicht verklumpt. Der Sinn und Zweck davon, Sand in die Erde zu arbeiten ist, sie locker und luftig zu machen. Man soll also keinen (Kinder)Spielsand verwenden, denn dessen Sinn und Zweck ist es, gut zu verklumpen. Mit dem will man schließlich Schlösser bauen. Man nehme für den Rasen also z.B. Rasenquarz. Gibt es nicht überall, musste ich feststellen, .z.B. nicht in „meinem“ Lagerhaus, ich hab ihn vom Starkl.

Man merkt auch, dass man den richtigen Sand hat, wenn er schön staubt.

Man merkt auch, dass man den richtigen Sand hat, wenn er schön staubt.

Mit diesem Sand hab ich dann den Samen vermischt und dabei wesentlich mehr Sand als Samen verwendet. Ich hab das dann nicht eingearbeitet, denn: Wenn ich den Sand mit Samen einarbeite, liegt der Samen zu tief. Arbeite ich zuerst den Sand ein und schmeiß dann den Samen drauf, hab ich dasselbe Problem wie vorher und der Samen wird beim Gießen Häufchen bilden. So liegt er nun schön verteilt mit dem Sand und der Sand „hält“ ihn. Außerdem ist der Sand so „schwer“, dass er sich nach und nach in den Boden verabschieden wird. Aber das ist bitteschön alles nur meine Theorie.

Grasinseln statt Grasfläche soll es nun werden.

Grasfläche statt Grasinseln soll es nun werden.

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