Was man davon hat, einen Blog zu schreiben: Bougainvillea!

Jupp, jemand liest hier mit. Zu meinem Glück ist das zum Beispiel mein ehemaliger Schulkollege, der einen Mama hat, die ihre 3 wunderschönen, riesigen Bougainvilles (Mehrzahl-?) nicht mehr Jahr für Jahr in den Keller schleppen will. Und nun stehen sie bei mir. Juppijuchuh!

Nachdem ich mich tausend Mal – und mit einem Geschenk – bei der eigentlichen Stifterin bedankt habe, sag ich hier auch noch mal zum Blog-lesenden Sohnemann „Danke J.R.!“ Und ja, das sind seine Initialen. Und nein, das ist mir, seit ich ihn kenne, noch nicht aufgefallen.

Eine violette, eine gelbe und diese pinke Pracht haben ein neues Zuhause.

Eine violette, eine gelbe und diese pinke Pracht haben ein neues Zuhause.

Zurück zu meinen neuen Schätzen, über die ich mich natürlich schon informiert habe: Bougainvillea kennt man aus Kroatien & Co., wo sie ganze Häuser überwuchernd verzieren, weil sie dort die optimalen Bedingungen haben und nicht – wie bei uns – in Töpfen leben müssen. Weil ihr Nährstoffbedarf hoch ist, müssen sie in diesen regelmäßig gedüngt werden, etwa alle ein bis zwei Wochen. Da sind sich die Gartenseiten einig. Beim Wasserbedarf weniger. Die einen sagen, die halten die Hitze gut aus und brauchen nicht viel, die Wurzel soll nur nie austrocknen. Die anderen sagen, regelmäßig und ordentlich gießen – natürlich ohne Staunässe, welche Pflanze mag das schon?

Zwei Meinungen gibt’s auch zum Umtopfen und die gehen so: „Am besten nie“ und „Alle zwei Jahre“. Der Topf soll – so oder so – eher klein sein, weil sie „Stressblüher“ sind.

Als Standort mögen sie ein geschütztes Platzerl an der Sonne, luftig aber nicht windig. Mit Schädlingen gibt’s wenig Probleme und im Frühjahr (oder schon im Herbst vor dem Einräumen) soll man sie radikal zurückschneiden – alle Seitentriebe ab bis zum Haupttrieb. Denn sie blühen an den neuen Austrieben. Schneiden kann man sie aber auch über den Sommer regelmäßig und so ihre Blühfreudigkeit erhöhen. Wenn die Hochblätter der ersten Blüte eintrocknen, kürzt man die neuen Triebe – an der grünen Rinde zu erkennen – um etwa die Hälfte. So bilden sich neue Seitenzweige und daran nach etwa 3 bis 4 Wochen neue Blüten.

Vor dem ersten Frost heißt es dann ab in den Keller: Bei 5 bis 15°C, mit sehr wenig Wasser – da herrscht wieder Einigkeit – und auch mit wenig Licht halten sie es ganz gut aus. Raus dürfen sie dann nach dem letzten Frost, also am besten nach den lieben Eisheiligen an einem trüben Tag.

Und das alles ist das Exzerpt der Infos von J.R.s Mutter und diesen Sites:
http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/terrasse_balkon/bougainvillea-rueckschnitt-fuer-mehr-blueten-58432
http://www.gartendatenbank.de/wiki/bougainvillea-1_infos_drillingsblumen#infos-mit-fotos
http://www.gartencenter.co.at/bougainvillea
http://www.gartenwonne.at/bougainvillea_glabra_drillingsblume.html

IMG_0662

Der Name Bougainvillea ehrt übrigens selbigen französischen Seefahrer und Entdecker. Und Drillingsblume kommt daher, dass es immer drei Hochblätter sind, die sich in der Blüte färben – nicht blühen. Das tun in Wirklichkeit die unscheinbaren Blüten umgeben von eben diesen bunten Hochblättern.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s